Ostergärten

8. April 2012

Wie jedes Jahr haben wir auch dieses Jahr wieder ein Osternest gebaut. Manche Traditionen haben ja ihre sehr schöne Berechtigung. Allerdings waren wir uns lange nicht einig, was wir bauen sollen. Die Vorschläge reichten von der Oster-Akropolis über den Oster-Bahnhof bis hin zum Oster-Flughafen. Das Rennen gemacht hat dann letztlich aber ein historisches Vorbild. Und so durfte der Osterhase in diesem Jahr seine Eier in die „hängenden Gärten“ legen.

In diesem Sinn wünsche ich allen ein frohes Osterfest!

Jahrestreffen der IG Ebbler

26. September 2011

Jedes Jahr Ende September treffen wir uns: Die IG Ebbler kommt im schönen, großen Garten unseres Freundes und Mitglieds J. zusammen, um einen ganzen Tag lang Äpfel zu waschen, auszusortieren, durch den Muser zu jagen und anschließend in der nahezu antike Handpresse zu entsaften. 800 Liter rot-goldnen Most haben wir so „erpresst“, der jetzt in den Fässern lagert und sich auf seinen gemütlichen Gärungsweg zur geschmacklichen  Vollendung gemacht hat.

Die Äpfel waren unglaublich saftig uns süß – das verspricht wieder einmal ein hervorragender Ebbler-Jahrgang zu werden! So wie all die Jahre davor ja auch schon… 😉

Und bevor jetzt schon Nachfragen kommen: Vermutlich Februar/März wird der Ebbler fertig sein. Dann können wir weiterreden.

 

Kleines Sommermärchen

6. Juli 2011

Gestern hatten wir es wieder. Dieses wunderbare Erlebnis, gemeinsam mit einer ganzen Reihe guter Freunde vor dem Fernsehgerät zu sitzen, zu naschen, das eine oder andere Kaltgetränk zu genießen – und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft anzufeuern und zu feiern! Genauso wie vor einem Jahr. Sogar das Wetter hat gestern mitgespielt. Natürlich nicht auf dem Rasen, aber auf unserem Balkon.

Mögen die Skeptiker und Hardliner sagen, was sie wollen: Wir hatten sehr großen Spaß am Spiel der Kickerinnen. Und haben uns gleich wieder mit unseren Nachbarn für das nächste Spiel von Grings & Co. verabredet. An solche Sommermärchen kann man sich wirklich gewöhnen… 🙂

Ich habe eine neue Band. Wobei, so völlig neu ist sie nun auch wieder nicht, immerhin proben wir schon ein gutes halbes Jahr zusammen. Aber wir hatten jetzt den ersten gemeinsamen Auftritt. Der hat nicht nur unglaublich viel Spaß gemacht, wir sollen sogar richtig gut gewesen sein –  sagen selbst neutrale Stimmen aus dem Publikum.

Um den Abend vollends abzurunden, wurden wir  zudem von einem sehr guten und lieben Freund sowie seinem Junior umfangreich fotografiert. Mehrere hundert Bilder haben die beiden geschossen. Was herauskam findet sich teils auf unserer Homepage, teils verbleibt es in den privaten Alben.

Jedenfalls sind die Bilder ganz super-hervorragend geworden, dafür auch an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an Holger und Marvin.

Jetzt müssen wir nur noch so gut spielen, wie die beiden fotografiert haben. Aber man muss sich ja auch Ziele setzen…;-)

Eintags-„Sportler“

3. Juni 2011

Das hat man nun davon:

Da war ich gestern fleißig und bin mit Freunden auf eine ausgiebige Vatertagswandertour durch den Spessart gegangen und heute tut mir alles weh. Also nicht der Kopf, sondern die Beine. Aber so ist das halt, wenn man an einem Tag die Unsportlichkeiten des ganzen Jahres ausgleichen will…

Piratenostern

23. April 2011

Ostersamstag bin ich Patenonkel. Wie in jedem Jahr ging es vormittags in den Wald, um Moos zu sammeln. Damit haben wir dann ein Nest für den Osterhasen gebaut, damit der was hat, wo er morgen seine Eier ablegen kann. Dieses Jahr hat das Nest das Aussehen eines Seeräuberschiffes. Pirat sein verplichtet schließlich.. 🙂

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Knisternde Zeitreise

9. April 2011

Ob es Zeitmaschinen jemals geben wird, weiß ich nicht. Was es definitiv gibt: Zeitreisen. Warum ich mir so sicher bin? Ganz einfach, weil ich gerade auf einer bin.

Alles begann damit, dass sich gestern meine Gattin in ein Wochenende mit ihren Freundinnen in einem Wellnesshotel verabschiedet hat. Das heißt: Bis Sonntag Mittag gehört das Wohnzimmer mir, vor allem die Musikanlage! Nicht, dass wir uns über deren Nutzung sonst nicht einig würden. Aber leider sind unsere Musikgeschmäcker nicht wirklich kompatibel. Genau genommen sogar in weiten Bereichen ausgesprochen entgegengesetzt. Angeblich höre ich vorwiegend „Möbelzerschlagmusik“. Was gemeinsamen Musikgenuss leider ausschließt und es auch schwierig macht, sich die Ohren mal wieder richtig durchpusten zu lassen.

Also beschäftige ich mich heute eingehend mit meiner Plattensammlung. Und es ist jedesmal wieder herrlich: Das gute Stück Vinyl aus der Hülle holen und auf den Teller legen, die Nadel vorsichtig aufsetzen und dann andächtig dem Knistern lauschen, bevor sich die ersten Klangkaskaden ins Wohnzimmer ergießen! Meine sehr verehrten Damen und Herren, hier spricht Ihr Kapitän: Bitte lehnen sie sich zurück, machen sie es sich bequem, schließen sie die Augen, in wenigen Augenblicken erreichen wir das Jahr 1985.

Nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht: Natürlich kann ich meine Musik auch hören, wenn ich nicht alleine bin. So richtig Spaß macht es aber eben nur ab einer bestimmten Lautstärke. Und zum echten Feeling gehört auch das Knistern der LP, das es im mp3-Zeitalter nun mal nicht mehr gibt. Und ohne das es letztlich nur wie ein Hochglanzfilm über die 80er Jahre ist – vielleicht technisch brilliant, aber eben ohne Authenzität.